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Bild von J. Ngwanyam aus Bali

(pd) Die Beziehung von Mutter und Kind ist besonders. In Bildern sowie anhand von Figuren und Geschichten präsentiert das Museum der Kulturen Basel die Vielfalt und kulturellen Besonderheiten von Mutterschaft.

Kinder werden auf Händen getragen – und auf Armen, Rücken und Hüften. Das «Begrüssungskomitee» aus rund 70 Figuren aus aller Welt zeigt bereits die enge Beziehung zwischen Mutter und Kind. Ist Mutterschaft also universell? Die Ausstellung «Mutter und Kind» hat darauf keine Antwort. Sie zeigt auf, wie Mutter und Kind in Skulpturen, auf Bildern oder in Geschichten dargestellt werden. Die Besucherinnen und Besucher entdecken Unterschiede zwischen den Kulturen, aber auch Gemeinsamkeiten.

Hinterglasmalerei aus RumänienGöttlich ist die Beziehung an einer ersten Station. Abgebildet sind verschiedenste Varianten von Mariendarstellungen quer durch die Geschichte. Das christliche Mutterbild ist geprägt von der Muttergottes. Deshalb ist Maria in der ganzen Ausstellung zu finden. Sie ist geprägt von der Ästhetik des jeweiligen kulturellen Kontextes, hat andererseits aber die Darstellung lokaler Gottheiten beeinflusst. Zum Beispiel die «ewige Mutter» in Ostasien – schön zu sehen in Figuren aus Alabaster, Holz oder Porzellan. Oder die «jungfräuliche Erde» in den Anden. Die Erde wird dort als Mutter personifiziert und verehrt. Keramikgefässe aus Peru zeigen die Mutter Erde als kleine, rundliche Frau.

Matrjoschka aus RusslandAhninnen spielen in bestimmten Kulturen eine besondere Rolle: Ölgemälde aus Haiti, hölzerne Matrjoschkas aus Russland und Holzfiguren aus Ozeanien zeugen davon. Dezidiert feministisch zeigt sich die Ausstellung mit dem Protestschild «we are the granddaughters of all the witches you were never able to burn». Es schlägt den genealogischen Bogen von Urahninen zu heutigen Aktivistinnen.
In dieser zweiten Station macht Kuratorin Tabea Buri deutlich, dass die Beziehung zwischen Mutter und Kind eine Beziehung unter vielen anderen ist. Mütter und Kinder sind stets eingebettet in andere soziale Systeme. Zudem betont Buri: «Die Ausstellung stellt Mutter und Kind in den Fokus, ohne die beiden als idealisiertes Paar zu isolieren. Auch Väter und unkonventionelle Familienformen haben ihren Platz.»

Puppe Judith aus den USAInsbesondere am Anfang der Beziehung zwischen Mutter und Kind ist das Körperliche zentral. Eine dritte Station geht auf die Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillen ein. Sie haben in jeder Kultur einen anderen Stellenwert – mit dem Stillen zum Beispiel wird nicht nur Nahrung, sondern auch Wissen und Kraft weitergegeben –, sind von Ritualen begleitet und teilweise mit Tabus behaftet. Die kongolesische Bastmaske, die eine Geburtsszene zeigt, könnte nicht gegensätzlicher sein zur Plastikpuppe aus den USA, aus der ein Baby herausgeholt werden kann, und doch sind beide auf ähnliche Weise plakativ.

Keramik aus BrasilienIn einer vierten Station werden Ideal und Realität der Beziehung einander gegenübergestellt. Verklärende Bilder – die etwa in der Politik genutzt werden, wie «Mother India» – stehen trauernden und erschöpften Müttern sowie angsteinflössenden Dämoninnenfiguren aus Indonesien gegenüber. Während auf japanischen Holzschnitten Frauen mit Kindern spielen, verdeutlichen Figuren aus Süd- und Mittelamerika die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In einer Fotostation kommt noch einmal die Beziehung zum Kind zum Tragen – durch alle Kontinente. Die kleinen Besucherinnen und Besucher dürfen derweil an der Malstation Familienbilder zeichnen und danach in der Ausstellung aufhängen.

Unsere Bilder
Erstes Bild: Bild von J. Ngwanyam aus Bali.
Zweites Bild: Hinterglasmalerei aus Rumänien
Drittes Bild:  Matrjoschka aus Russland.
Viertes Bild: Puppe Judith aus den USA.
Fünftes Bild: Keramik aus Brasilien.

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