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Von Hugo Kreyenbühl, Präsident Aargauer Gemeindeschreiberverband, Fischbach-Göslikon

Der Kanton Aargau hat in der Vergangenheit stets Sorge dazu getragen, dass seine Regionen angemessen in die Politik eingebunden wurden.
Heute kommen zwei von fünf Regierungsräten aus Baden/Wettingen. Wird Yvonne Feri gewählt, sind es drei von fünf. Die ländliche Bevölkerung im Freiamt, im Seetal, im Wynental, im Reusstal oder im Zurzibiet wird sich berechtigterweise nicht vertreten fühlen.
Bei den Ständeratswahlen ist die Situation noch drastischer. Thierry Burkart, Ruth Müri, Marianne Binder – alle kommen aus Baden. Einzig der in Leibstadt wohnende Hansjörg Knecht stellt eine Alternative zum politischen Epizentrum Baden/Wettingen dar.
Man mag heute das Geschlecht als entscheidendes Wahlkriterium hervorheben. Mir persönlich ist eine angemessene Vertretung der Regionen wichtiger. Eine Konzentration, wie sie sich abzuzeichnen droht, lehne ich ab.
Ich empfehle deshalb Jean-Pierre Gallati aus Wohlen zur Wahl in den Regierungsrat und Hansjörg Knecht aus Leibstadt zur Wahl in den Ständerat.

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